Komm vorbei und mach mit bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus
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Liebe*r Leser*in,

 

plötzlich reden alle über Antisemitismus. Das ist gut, denn viel zu oft interessiert sich kaum jemand für dieses Thema.

 

Und es stimmt: Die Linke hat ein Problem mit Antisemitismus. 

 

Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle. Das zeigt sich in der Verharmlosung terroristischer Organisationen, in Äußerungen von Funktionären und in Beschlüssen ganzer Parteigliederungen. Zu häufig wurden Vorfälle nicht aufgearbeitet oder blieben ohne Folgen. 

 

Wir erwarten von der Linken, dass sie Antisemitismus in den eigenen Reihen konsequent bekämpft. Sie muss Vorfälle unabhängig aufarbeiten, klare Regeln schaffen und Konsequenzen ziehen. Denn solange judenfeindliche Positionen in der Partei geduldet werden, hat das Bekenntnis zum Schutz jüdischen Lebens keine Bedeutung.

 

Wenn Dir das Thema Antisemitismus auch am Herzen liegt: Am 6. Oktober starten unsere Aktionswochen gegen Antisemitismus. Überall in Deutschland bringen wir Menschen zusammen, die sich gegen Antisemitismus engagieren. Es gibt viele Veranstaltungen, Diskussionen und Aktionen rund um das Thema Antisemitismus an Hochschulen.

 

Komm vorbei und mach mit bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Die 23. Aktionswochen gegen Antisemitismus werden offiziell am 6. Oktober in Dresden eröffnet. Unter dem Motto „Orte des Dialogs statt Räume der Angst. Jüdische und antisemitismuskritische Perspektiven auf Hochschulen nach dem 7. Oktober” diskutieren wir mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, jüdischer Zivilgesellschaft und der Antisemitismusprävention, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven kennen.

 

Was, wenn Israel-Solidarität zur Strategie der Neuen Rechten wird? Die FPÖ macht in Österreich vor, wie sich der Kampf gegen Antisemitismus instrumentalisieren lässt. Gleichzeitig zeigen die Reaktionen aus dem rechtsextremen Vorfeld, wie widersprüchlich das neue Selbstbild ist. Auf Belltower.News analysieren wir, was hinter dem Kurswechsel steckt.

 

Hassgewalt nimmt in Berlin spürbar zu und trifft Menschen und Initiativen, die sich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. Was muss sich ändern, damit Betroffene und bedrohte Räume dauerhaft besser geschützt werden? Bei unserer Fachveranstaltung am 14. Oktober in Berlin bringen wir Menschen aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden, Politik, Wissenschaft und Journalismus zusammen und diskutieren, wer jetzt Verantwortung übernehmen muss. Alle Infos findest Du hier.

 

Das macht Mut.

Die Engagierten aus Mösthinsdorf bekommen jetzt Unterstützung aus Bonn. Die Omas gegen Rechts waren so begeistert über den Einsatz des Heimatsvereins Wildtulpe, dass sie kurzerhand eine Bank für den Verein stifteten. Die steht heute vor dem Offenen Haus der Begegnung in Mösthinsdorf und lädt zum Verweilen und Austauschen ein – und erinnert daran, dass sich Menschen im ganzen Land für Demokratie einsetzen. Wir freuen uns sehr über diese zauberhafte Geschichte und darüber, dass wir so tolle Leser*innen auf diesem Newsletter haben. (1)

 

Herzliche Grüße

Tahera Ameer

Vorständin der Amadeu Antonio Stiftung

 

PS: Falls Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde, kannst Du ihn hier direkt abonnieren.

 

Quelle

1) Eine Bank als Zeichen für Toleranz, Verein Wildtulpe, 14.09.2026

Amadeu Antonio Stiftung
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: +49 (0)30 240 886 10
Fax: +49 (0)30 240 886 22

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