#8 Resilienz-Stammtisch: Was gerade weh tut
Manchmal muss man
einfach mal sagen dürfen, was gerade richtig nervt. Wo es hakt. Was Sorgen
macht. Und wo der Frust inzwischen ziemlich groß ist.
Gerade angesichts finanzieller Kürzungen, unsicherer Förderperspektiven und einer politischen Entwicklung, die viele von uns herausfordert, bleibt im Arbeitsalltag oft wenig Raum für die Frage: Wie geht es uns eigentlich damit? Und was macht das mit unserer Arbeit? Auch der Umgang mit Verschwörungserzählungen und anderen demokratiefeindlichen Deutungen kann dabei für viele von uns eine zusätzliche Herausforderung darstellen.
Dieses Mal drehen wir das gewohnte Stammtisch-Format bewusst um: Wir starten ohne Input. Stattdessen steht zunächst der offene Austausch im Mittelpunkt. Wo tut es gerade weh? Was beschäftigt mich, ohne dass es dafür einen guten Ort zum Aussprechen gibt? Was kostet Kraft? Und welche Herausforderungen begegnen uns in der täglichen Arbeit?
Der Resilienz-Stammtisch bietet dafür einen offenen und geschützten Rahmen: zum Austausch über aktuelle Erfahrungen, zum Zuhören, Sortieren und gemeinsamen Nachdenken. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Perspektiven und die Frage, welche Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit belastenden Situationen zur Verfügung stehen.
Erst am Ende richten wir den Blick auf mögliche
Antworten: In einem kurzen Input stellen wir abschließend unseren Werkzeugkasten vor – mit praktischen Anregungen
und Methoden, die dabei unterstützen, Herausforderungen zu reflektieren, eigene
Ressourcen in den Blick zu nehmen und die individuelle und kollegiale
Handlungsfähigkeit im Umgang mit Belastungen und Verschwörungserzählungen zu
stärken.