Strategietreffen der Zivilgesellschaft

Diese Veranstaltung ist im Moment ausgebucht. Du kannst dich aber auf die Warteliste setzen lassen. Falls Plätze frei werden, informieren wir dich.

2026 wird für die Demokratie in Ostdeutschland – und weit darüber hinaus – ein Jahr wichtiger Entscheidungen. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stehen entscheidende Landtagswahlen bevor, in Thüringen und Brandenburg wichtige Landratswahlen. Diese Entwicklungen fordern eine starke, vernetzte und widerstandsfähige Zivilgesellschaft.

Mehr denn je braucht es Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Lernen und gemeinsame Strategien – insbesondere zwischen den ostdeutschen Bundesländern. Daher laden wir euch herzlich zum Strategietreffen der (ostdeutschen) Zivilgesellschaft am 20. März 2026 in Leipzig ein.

In Vorträgen, vertiefenden Workshops und Paneldiskussionen diskutieren wir Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

Ein ausführliches Programm mit allen Sprecher*innen und Ankündigungstexten findest du unter diesem Link auf unserer Website.

Programm:

Prof. Matthias Quent eröffnet den Tag mit einem Impulsvortrag zu den „13 Punkten, die die demokratische Zivilgesellschaft jetzt priorisieren muss“.

In der anschließenden Paneldiskussion diskutieren Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Ostdeutschland unter dem Motto „Nach den Wahlen ist vor den Wahlen“ über Erkenntnisse und Strategien für die Landtagswahlen 2026.

Danach folgt eine Workshop-Phase mit vier parallel stattfindenden Angeboten. In den Workshops tauschen wir uns zu konkreten Herausforderungen aus: 

  • Wie verändert sich politische Kultur und zivilgesellschaftliche Handlungsräume, wenn Rechtsextreme an der Macht sind? Und wie können wir darauf reagieren?
  • Was können wir aus den Erfahrungen der CSDs darüber lernen, wie demokratisches Engagement und Raumnahme – insbesondere in kleinen und mittleren Städten – gelingen können?
  • Wir wagen ein Strategie-Experiment und fragen uns, was wir machen würden, wenn es die rechtsextreme AfD nicht gäbe – und welche Erkenntnisse wir aus diesem Gedankenexperiment für unsere strategischen Überlegungen ziehen können.
  • Die Gefahr einer rechtsextremen Landesregierung wächst. Worauf müssen wir uns vorbereiten? Wie können wir die demokratische Zivilgesellschaft absichern und unterstützen?

Das Abschlusspanel „Engagiert trotz Gegenwind“ bündelt Erfahrungen und diskutiert, welche gesellschaftlichen und politischen Bedingungen demokratisches Handeln ermöglichen. Wie können Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam dazu beitragen, Demokratie zu stärken und langfristig zu stabilisieren?

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Du kannst dich auf die Warteliste setzen lassen.

Wann
20. März 2026 von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort
Leipzig
Deutschland