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der Wahltag ist vorbei. Die Sorgen bleiben. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Brandenburg liegt die rechtsextreme AfD in Umfragen deutlich vorn.
Für viele Menschen ist das keine abstrakte politische Entwicklung. Wenn eine rechtsextreme Partei regiert, stellen sich ganz konkrete Fragen: Wie sicher bin ich hier noch? Kann ich mich weiterhin öffentlich engagieren? Oder muss ich irgendwann den Ort verlassen, der mein Zuhause ist?
Gleichzeitig gibt es überall Menschen, die weitermachen. Die Jugendangebote organisieren, Räume für Begegnung schaffen, Betroffene rechter Gewalt beraten, politische Bildung ermöglichen und Menschen zusammenbringen.
Sie organisieren. Sie gestalten. Sie übernehmen Verantwortung. Doch genau diese demokratische Infrastruktur steht unter Druck. Engagierte werden bedroht und angegriffen, Projekte diffamiert. Die AfD fordert die Streichung sämtlicher Landesmittel für Demokratieförderung und will künftig nur „patriotische Inhalte” finanzieren.
Wir müssen die aktuellen und kommenden Landtagswahlen zum Anlass nehmen, denen zuzuhören, die ihre Regionen längst gestalten – und dafür sorgen, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie für ihre Arbeit brauchen.
Jetzt Petition unterschreiben und politische Teilhabe & zivilgesellschaftliches Engagement in Ostdeutschland schützen!
Wer sich vor Ort engagiert, kennt die eigene Region, ihre Herausforderungen und ihre Möglichkeiten. Was es braucht, sind keine Vorgaben von außen, sondern verlässliche Bedingungen, unter denen Menschen ihre eigenen Ideen umsetzen und bestehende Strukturen weiterentwickeln können.
Deshalb fordern wir von der Ostbeauftragten der Bundesregierung einen Schutzschirm für die Demokratie: langfristige Förderung für demokratische Strukturen, Projektförderung für konkrete Vorhaben und niedrigschwellige Unterstützung für kleine und neue Initiativen.
Denn Demokratie entscheidet sich nicht nur an der Wahlurne. Sie lebt jeden Tag dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Region gestalten.
Diese Verantwortung dürfen wir nicht allein bei ihnen abladen. Jetzt sind auch politische Entscheidungsträger*innen gefragt, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass dieses Engagement eine Zukunft hat.
Mach mit: Unterschreib die Petition und teil sie mit Deinem Netzwerk. |