Neues Gutachten zeigt: Ein AfD-Verbot muss geprüft werden. 71 % der demokratischen Wähler*innen stimmen zu.
Im Browser öffnen




,

 

ein neues juristisches Gutachten belegt: Die AfD ist verfassungsfeindlich. Ein Verbotsverfahren hätte gute Aussichten auf Erfolg.

 

Auf mehr als 1.200 Seiten haben Jurist*innen der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) monatelang Reden, Social-Media-Beiträge, Programme und Veröffentlichungen der Partei und ihrer Landesverbände ausgewertet. (1) Ihr Fazit ist eindeutig: Die Voraussetzungen für ein Parteiverbot sind erfüllt.

 

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Der Staat muss seiner Verantwortung gerecht werden und ein Prüfverfahren einleiten. Auch eine Mehrheit der Bevölkerung spricht sich inzwischen für die Überprüfung eines AfD-Verbotes aus. (2)

 

Und der heute veröffentlichte Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, wächst weiter. (3) Die meisten Rechtsextremen organisieren sich innerhalb der AfD-Strukturen. 

 

Aber wir wissen auch: Ein Verbot allein reicht nicht aus. Rechtsextremismus ist tief in unserer Gesellschaft verankert. Deshalb müssen wir nicht nur ein Prüfverfahren einleiten, sondern gleichzeitig Rechtsextremismus dort bekämpfen, wo er entsteht und sich ausbreitet – in Schulen, Behörden, Parlamenten und im Alltag.

 

Lies hier unsere Einschätzung zum AfD-Verbotsverfahren.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Wie können Organisationen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, besser auf Angriffe von rechts reagieren? Heute um 16 Uhr stellen wir dazu einen neuen, praktischen Leitfaden in einem Online-Workshop vor. Mehr Informationen findest Du hier.


Was tun gegen Nazi-Terror in der Nachbarschaft? Niemand sollte Angst in der eigenen Wohngegend haben müssen. Ein von uns gefördertes Projekt zeigt ganz konkret, wie Nachbarschaften zusammenhalten und sich gegen Rechtsextremismus wehren können. Jetzt mehr zum geförderten Projekt erfahren.

 

Das macht Mut.  

Die AfD hat zwei wichtige Stichwahlen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg verloren. (4) Damit setzt sich ihre Niederlagenserie im Osten fort: Von 32 Wahlen in diesem Jahr konnte sie nur zwei Ämter gewinnen. Das ist kein Zufall. Vor Ort haben sich viele Menschen engagiert, Bündnisse geschmiedet und gemeinsam dafür gesorgt, dass die AfD diese Wahlen nicht für sich entscheiden konnte. Ein wichtiger Erfolg, der Mut macht.

 

Herzliche Grüße

Timo Reinfrank
Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung

 

PS: Falls Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde, kannst Du ihn hier direkt abonnieren.

 

Quellen

1) Das detaillierte Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte analysiert die rechtliche Machbarkeit eines Verbotsverfahrens.

2) Die repräsentativen Zahlen der Studie untersuchen die Haltung der demokratischen Wählerschaft zum Schutz unserer Demokratie.

3) Auch im aktuellen Verfassungsschutzbericht bleibt der Rechtsextremismus die größte Gefahr für die Demokratie.

4) Weiter kein AfD-Landrat in Sachsen-Anhalt, Niederlage auch in Brandenburg

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: +49 (0)30 240 886 10
Fax: +49 (0)30 240 886 22

Datenschutzerklärung

Von diesem Newsletter abmelden.
Keine Mailings mehr erhalten.
facebook   twitter   youtube   instagram   linkedin   tiktok