Anfeindungen gehören für viele jüdische Studierende zum Alltag.
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dieses Wochenende haben wir in Fürth ein Vernetzungstreffen gegen Antisemitismus ausgerichtet. Ein voller Saal mit Menschen, die sich austauschen, vernetzen und einander zuhören. Vor allem die Berichte jüdischer Studierender haben mich tief berührt. Sie erzählten von Beleidigungen, Einschüchterungen und davon, dass sie sich auf ihrem Campus nicht mehr sicher fühlen.

 

Für viele jüdische Studierende gehören Anfeindungen, Ausgrenzung und Einschüchterungen zum Studienalltag. Dass sie abwägen müssen, ob sie ihre jüdische Identität sichtbar machen oder bestimmte Veranstaltungen besuchen, ist ein Skandal.

 

Der neue Jahresbericht der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) macht deutlich, was viele längst wissen: Antisemitismus hat sich verschärft. Er begegnet Jüdinnen und Juden mitten im Alltag; auch an Hochschulen. An Bildungsstätten also, die sich der Freiheit und der demokratischen Kultur verpflichtet haben.

 

Deshalb legen wir mit den Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2026 den Schwerpunkt auf Antisemitismus an Hochschulen. Denn es reicht nicht, Antisemitismus zu beklagen und dann zur Tagesordnung überzugehen. Es braucht Widerspruch, Mut, Solidarität, neue Bündnisse und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

 

Das hat die Veranstaltung in Fürth gezeigt. Ich habe dort viele mutige und fantastische Menschen kennengelernt, die sich mit diesen Zuständen nicht abfinden wollen.

Hast Du eine Idee für eine Veranstaltung oder möchtest bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus mitmachen? Dann freue ich mich, von Dir zu hören. Mehr Informationen findest Du hier.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Die Berliner Zivilgesellschaft verliert eine ihrer wichtigsten Stimmen: Bianca Klose ist verstorben. Über Jahrzehnte hat sie wie kaum eine andere den Kampf gegen Rechtsextremismus geprägt, Menschen unterstützt und demokratische Strukturen gestärkt – leise, entschlossen und unermüdlich. Die Amadeu Antonio Stiftung verliert eine enge Weggefährtin, Verbündete und Freundin.


Wie kann Künstliche Intelligenz Moderator*innen dabei unterstützen, mit Hassrede, Konflikten und digitalen Angriffen souverän umzugehen, ohne Datenschutz, Transparenz und demokratische Werte aus dem Blick zu verlieren? Am 2. Juli stellen wir in Berlin unser neues KI-Tool ModSupport 2.0 vor! Statt generischer Floskeln liefert es konkrete Handlungsempfehlungen auf Basis unserer Beratungserfahrung. Komm zum Workshop, teste das Tool direkt und erlebe die Zukunft des Community-Managements. Hier findest Du alle Details und den Link zur Anmeldung.

 

Das macht Mut.  

In Fulda engagieren sich Menschen tagtäglich für Demokratie, Begegnung und Solidarität – und werden dafür zunehmend massiv angefeindet. Zwei von uns geförderte Initiativen zeigen, wie zivilgesellschaftliches Engagement trotzdem Räume für Dialog und Zusammenhalt schafft.

 

Herzliche Grüße

Tahera Ameer

Vorständin der Amadeu Antonio Stiftung

 

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Amadeu Antonio Stiftung
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10115 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
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