Die PMK Statistik 2025 zeigt: Der rechte Straßenterror nimmt zu. Wir halten dagegen.
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Rechtsextreme Gewalttaten erreichen einen neuen Höchststand. Rein statistisch wird in Deutschland alle 12 Minuten eine rechtsextreme Straftat verübt. (1)

 

Was in der Berichterstattung oft zu kurz kommt: Hinter diesen Zahlen stehen Menschen. Menschen, die bedroht, angegriffen und eingeschüchtert werden. Menschen, die von Rechtsextremen zum Feindbild gemacht werden – weil sie sich für Demokratie engagieren, weil sie eine andere Herkunft haben oder weil sie lieben, wen sie lieben.

 

Für viele Menschen gehört rechte Gewalt zum Alltag.  

 

Aber diese Entwicklung ist kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Prioritäten. Wer rechte Gewalt zurückdrängen will, muss diejenigen stärken, die ihr täglich etwas entgegensetzen. Präventionsarbeit, Opferberatungen und demokratische Initiativen brauchen verlässliche Finanzierung statt Kürzungen.

 

Die Geschichte zeigt, was passiert, wenn rechte Gewalt verharmlost wird. Die Menschen, die ihr zum Opfer gefallen sind, erinnern uns daran. Ihre Geschichten dokumentieren wir in der Chronik Todesopfer rechter Gewalt. 

 

Die Konsequenz daraus ist klar: Menschen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, brauchen Schutz, Unterstützung und eine Gesellschaft, die an ihrer Seite steht.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Stichwahlen in Thüringen im Fokus: Nach dem ersten Wahlgang in Saalfeld-Rudolstadt führt die SPD (47,1 %) vor der AfD (40,2 %). Eine aktuelle Analyse warnt: Die AfD kann noch 11.000 zusätzliche Stimmen aktivieren. Um einen rechtsextremen Landrat zu verhindern, müssen Nichtwähler*innen jetzt mit eigenen, demokratischen Ideen überzeugt werden. Jetzt weiterlesen.

 

Gegen die Angst im ländlichen Raum: Mecklenburg-Vorpommern steht im Fokus rechtsextremer Raumnahme. Das von uns geförderte Projekt „Gegen das Vergessen: Bustour auf den Spuren der Terrorgruppe Nordkreuz" setzt genau hier an. Es schafft Sichtbarkeit, vernetzt Engagierte vor Ort und bricht die Isolation in Regionen auf, in denen der Druck von Rechtsaußen am größten ist. 


„Rassismus gab’s schon immer.“ „Das ist doch nur ein Wort.“ „Was soll ich denn da machen?“ – vielleicht hast Du so einen Satz auch schon mal gehört. Rassismus und Fake News sind menschengemacht – und brauchen Widerspruch. Gemeinsam mit unseren  Partnern haben wir das Handbuch „Das stimmt so nicht!“ entwickelt. Mit guten Argumenten für genau diese Momente.

 

Das macht Mut.  

BVG stoppt die Werbekampagne des Hetzportals NiUS! Erst letzte Woche berichteten wir über unseren juristischen Erfolg gegen Julian Reichelts Kampagnenportal. Jetzt gibt es den nächsten herben Schlag gegen das Desinformations-Netzwerk: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben eine großflächige Werbekampagne von NiUS auf ihren Bussen beendet. Das zeigt einmal mehr, dass zivilgesellschaftlicher Druck und klare Kante gegen rechte Hetze Wirkung zeigt.

 

Herzliche Grüße

Timo Reinfrank
Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung

 

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Quellen

1) Insgesamt erfassten die Behörden für das Jahr 2025 42.544 rechtsextreme Straftaten. Darunter fallen 1.598 Gewaltdelikte, ein erneuter Anstieg – damit geht weiterhin der Großteil der politisch motivierten Gewalttaten von Rechtsextremen aus. Unsere Einschätzung dazu findest Du hier.

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: +49 (0)30 240 886 10
Fax: +49 (0)30 240 886 22

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