Warum Kürzungen bei Demokratieprojekten jetzt das falsche Signal sind.
Im Browser öffnen




,

 

in Cottbus treten Rechtsextreme einem Pfarrer die Tür ein, greifen Engagierte auf offener Straße an und schmieren Hakenkreuze an die Synagoge.

 

Das ist kein Einzelfall: Rechte Gewalt nimmt deutschlandweit massiv zu – besonders dort, wo die AfD stark ist – und erreichte 2025 den höchsten Stand seit 2016.

 

Während rechte Gewalt zunimmt, geraten ausgerechnet die Menschen und Initiativen unter Druck, die sich dagegen einsetzen – durch Kürzungen der Bundesregierung im Programm “Demokratie leben!”. Wer rechtsextreme Gewalt ernst nimmt, muss diejenigen stärken, die sich ihr jeden Tag in den Weg stellen. 

 

Wir sind mit Engagierten in Cottbus im Austausch und unterstützen sie dabei, sich gegen rechtsextreme Angriffe zu wappnen. Denn wir sind fest davon überzeugt: Wenn Menschen zusammenstehen und sich einmischen, kann sich etwas verändern.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Was die Rettung des Wals Timmy mit Esoterik, Verschwörungsideologien und rechtsextremen Deutungen zu tun hat, schreiben meine Kolleg*innen auf Belltower.News. Sie zeigen, wie schnell Emotionen politisch aufgeladen werden und die Grenzen zwischen Tierschutz, Misstrauen und Ideologie verschwimmen.

 

Am 5. Mai findet eine Online-Podiumsdiskussion zu Angriffen auf Frauenrechte und Gleichstellung statt. Wir diskutieren, wie feministische Akteur*innen weltweit auf wachsenden Druck reagieren. Von Deutschland bis in die Ukraine und Georgien: Wie entsteht grenzüberschreitende Solidarität und was lässt sich daraus lernen? Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 

 

Am 12. Mai laden unsere Aktionswochen gegen Antisemitismus nach Berlin ein. Marina Chernivsky liest aus „Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober“. Danach gibt es Musik und Raum zum Vernetzen mit antisemitismuskritischen Hochschulgruppen. Wenn du in Berlin bist, komm einfach vorbei – eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Das macht Mut.  

Ein Gericht hat entschieden: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer darf die Betreiberinnen einer Berliner Buchhandlung nicht als „politische Extremisten" bezeichnen. Das macht Mut, weil es zeigt, dass der Rechtsstaat funktioniert – und dass man sich gegen ungerechtfertigte Vorwürfe wehren kann, selbst wenn sie von ganz oben kommen.

 

Herzliche Grüße

Lars Repp

Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung

 

P.S.: Wenn dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde, kannst du ihn hier direkt abonnieren.

 

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: +49 (0)30 240 886 10
Fax: +49 (0)30 240 886 22

Datenschutzerklärung

Von diesem Newsletter abmelden.
Keine Mailings mehr erhalten.
facebook   twitter   youtube   instagram   linkedin   tiktok