Die Politik der AfD: skandalisieren statt lösen
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die AfD hat letzte Woche im Bundestag eine Debatte zur Amadeu Antonio Stiftung angesetzt – schon zum zweiten Mal in nur sechs Monaten. Die rechtsextreme Partei nutzt den Bundestag als Bühne für queerfeindliche Hetze und Angriffe gegen die Zivilgesellschaft.

 

Das ist passiert: Die Organisation “Die Falken” führte einen von uns geförderten Workshop an einer Schule in Sachsen durch. Dabei wurde unbeabsichtigt ein Magazin mit sexualisierten Inhalten ausgelegt. Der Workshop wurde noch am selben Tag abgebrochen. Wir haben unsere Förderung sofort gestoppt.

 

Für uns ist klar: Der Vorfall ist inakzeptabel. Wir entschuldigen uns dafür und ziehen Konsequenzen. 

 

Aber es ist auch klar: Es geht der AfD mit ihrer Debatte im Bundestag nicht um Kinderschutz. Sonst würden sie selbst keine gewaltverherrlichenden Comics an Siebenjährige verteilen.

 

Die AfD nutzt jede Gelegenheit, um alle, die sich für die Demokratie einsetzen, in den Dreck zu ziehen. Deshalb wird der Fall verzerrt und politisch ausgeschlachtet. 

 

Das hat ganz konkrete Folgen: Der Schulleiter und der Bürgermeister vor Ort erhalten Drohungen. Rechte Medien greifen den Fall auf und eskalieren weiter. Und die hervorragende Arbeit vieler Engagierter wird gezielt schlecht gemacht. 

 

Aber wir geben nicht auf und kämpfen weiter für die Demokratie. Und wenn uns Fehler passieren, entschuldigen wir uns, machen das transparent - und lernen daraus. Das unterscheidet Demokrat*innen von Demokratiefeinden.

 

Weiterlesen & Mitmachen

Berlin versteht sich gern als Bollwerk der Demokratie – doch unter der Oberfläche verschiebt sich auch hier die politische Realität. Während über 90 Prozent der Berliner*innen zur Demokratie stehen, gewinnt die AfD in einzelnen Bezirken massiv an Einfluss. Was das für die politische Balance der Hauptstadt bedeutet, beschreibt unser Vorstand Timo Reinfrank.

 

Am 7. Mai ist unsere Vorständin Tahera Ameer in Wiesbaden in einer öffentlichen Gesprächsrunde über Rechtsextremismus und Wege der filmischen Auseinandersetzung zu erleben. Das Deutsche FernsehKrimi-Festival hat das Thema in den Mittelpunkt gerückt, weil rechtsextreme Straftaten in den letzten Jahren immer wieder Rekordwerte erreicht haben. Hier gibt es mehr Informationen zu der Veranstaltung. 

 

Das macht Mut.  

„Bunt statt Braun“: Jeden ersten Montag im Monat kommen in Bitterfeld-Wolfen Menschen auf dem Marktplatz zusammen. Sie stellen sich einer rechtsextremen Demonstration entgegen – und zeigen, wem die Stadt gehört. Wir unterstützen sie dabei.

 

Herzliche Grüße

Lars Repp

Vorstand der Amadeu Antonio Stiftung

 

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Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
E-Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: +49 (0)30 240 886 10
Fax: +49 (0)30 240 886 22

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