“Digitale Räume werden immer noch zu sehr von der analogen Welt separiert. Die Zeit bei pre:bunk hat mir gezeigt, dass Digital Streetwork genauso relevant ist, wie die analoge Streetwork. Mobbing ist Mobbing, Diskriminierung ist Diskriminierung, ob online oder offline. Prebunking als Methode muss sowohl in Lehrplänen, als auch auf allen sozialen Plattformen stärker vertreten sein. Projekte wie pre:bunk ermöglichen, die Lebensrealität junger Menschen zu verstehen und sie genau dort zu unterstützen.” Hanna Herweg, politische Bildungscreatorin und Bildungsreferentin pre:bunk “Wir haben 2 Jahre lang Pionierarbeit geleistet, wie Onlineprävention auf TikTok gelingen kann. In knapp 3 Monaten ist die Bundestagswahl und der Bedarf eines flächendeckenden digitalen Angebots an politischer Bildung und sozialer Arbeit besteht über die Dauer des Modellprojekts hinaus. Ich hoffe, dass unsere Ansätze und Erkenntnisse anderen helfen, ein nachhaltiges und breiteres Angebot zu schaffen. Wir dürfen junge Menschen in digitalen Räumen nicht alleine oder schlimmer noch rechtsextremen Akteur*innen überlassen.” Theresa Lehmann, Mitbegründerin des Digital Streetwork, Leitung pre:bunk & demo:create
“Nach über einem Jahr in diesem Projekt weiß ich aus erster Hand, wie viel Expertise wir gemeinsam aufgebaut haben – Expertise, die mit dem Ende nicht nur das Projekt, sondern auch wertvolles Know-how und engagierte Kolleg*innen verloren gehen lässt. Das dürfen wir nicht zulassen. Pre:bunk ist eine Blaupause für die Zukunft politischer Bildung in digitalen Räumen. Gerade kurz vor der Bundestagswahl ist es essenziell, politische Bildungsmaßnahmen wie pre:bunk zu stärken. Pre:bunk zeigt, dass präventive Arbeit auf Plattformen wie TikTok unverzichtbar ist, um Heranwachsende zu erreichen und Desinformation gezielt zu bekämpfen.” Una Titz, Projektleitung faktenstark, ehemalige pre:bunk Analystin und Bildungscreator*in
“Es war eine tolle Erfahrung, im Rahmen von pre:bunk auch eine Pionierarbeit auf TikTok zu leisten und Digital Streetwork im Videoformat zu testen. Besonders wertvoll war für mich immer der Austausch mit der Community und deren Erfahrungen und Fragen – sei es bei persönlichen Gesprächen oder in der Kommentarspalte. Auch wenn unser Projekt nun endet, wird das Thema Desinformation, gerade in Verbindung mit dem Aufkommen von KI-generierten Inhalten, auf TikTok und darüber hinaus relevant bleiben. Ich hoffe sehr, dass die Ansätze und Erkenntnisse von pre:bunk auch in Zukunft weiterentwickelt werden und wir junge Menschen auf Augenhöhe mit wirksamer Prävention und Medienbildung erreichen können.” Eva Kappl, Bildungsreferentin und politische Bildungscreator*in im Projekt pre:bunk
“Was für ein Jahr! Für mich als Mitbegründerin der Digital Streetwork, die ich seit 2014 konzipiere, begleite und für die unterschiedlichsten Bereiche und Plattformen erprobt habe, war 2024 mit pre:bunk ein ganz besonderes Jahr. Nach zehn Jahren erneut in Pionierarbeit einzusteigen, war erfrischend, spannend und aufregend. Digital Streetwork nun auch für TikTok, contentbasiert und im Videoformat erleben und umsetzen zu dürfen, berührt mich sehr. Das neu entstandene Konzept eines pädagogischen Community-Managements rundet das Ganze wunderbar ab. Ich hoffe sehr, dass die beiden Ansätze sich weiter etablieren und Junge Menschen und alle, die sie umgeben - pädagogische Fachkräfte, Eltern, Lehrer*innen usw. - zukünftig in ihrer Online-Lebenswelt gut und wertschätzend begleiten.” Cornelia Heyken, Begründerin der Digital Streetwork, Projektmitarbeiterin von pre:bunk und Pädagogische Koordination im Projekt Good Gaming
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