#4 Resilienz-Stammtisch: Sicherer durch Veranstaltungen - gut vorbereitet handlungsfähig bleiben

Veranstaltungen, die öffentlich für Demokratie und Vielfalt eintreten und sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren, geraten zunehmend unter Druck.
Immer wieder kommt es zu gezielten Störungen oder Versuchen der Einschüchterung. Häufig spielt dabei verschwörungsideologisches Denken eine
zentrale Rolle: Es schürt Misstrauen und stilisiert zivilgesellschaftliches Engagement zum vermeintlichen Beweis einer „geheimen Agenda“. 
Wenn Initiativen, Vereine oder engagierte Einzelpersonen auf diese Weise zum Feindbild erklärt werden, wächst die Gefahr gezielter Angriffe.

Veranstaltende und Teilnehmende sehen sich nicht nur mit inhaltlicher Kritik konfrontiert, sondern mitunter auch mit gezielten Störungen, digitalen Angriffen, 
Shitstorms oder Bedrohungen. Solche Vorfälle entstehen selten zufällig. Sie sind häufig Teil strategischer Versuche, zivilgesellschaftliches Engagement 
zu diskreditieren und demokratische Räume zu delegitimieren. 

Umso wichtiger ist es, Veranstaltungen nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch gut vorzubereiten und Sicherheitsaspekte frühzeitig mitzudenken. 
Viele Veranstalter*innen fragen sich deshalb: Wie können wir uns wirksam schützen und gleichzeitig handlungsfähig und zuversichtlich bleiben?

Für den fachlichen Austausch zu diesen Fragen haben wir Hannes Müller vom Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention und Demokratieschutz eingeladen.
In einem einführenden Impuls wird er typische Angriffsdynamiken und Störstrategien skizzieren sowie präventive Ansätze für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen 
vorstellen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie vorausschauende Vorbereitung entlasten, Sicherheit erhöhen und Handlungssicherheit im Umgang mit Störungen stärken kann.

 

Raum für Austausch und Reflexion 

Nach dem kurzen Input öffnen wir den Raum für den persönliche Erfahrungsaustausch. Das Stammtisch-Format steht für einen offenen und zugleich geschützten Rahmen, 
in dem das informelle Miteinander und gemeinsames Nachdenken im Mittelpunkt stehen, mit Respekt, ohne Druck und mit viel Platz für individuelle Fragen,
Zweifel und neue Ideen. Ziel ist es, voneinander zu lernen und durch den gemeinsamen Austausch gestärkt in die eigene Arbeit zurückzukehren.

💻 Ort: Online (die Zugangsdaten werden zeitnah vor der Veranstaltung verschickt)

         📝 Anmeldung möglich bis zum 24. März 2026

📌 Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Verbänden


Wann
26. März 2026 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr